Mit Hilfe von Content-Management-Systemen sind mittlerweile viele Verwaltungen in der Lage, Informations- und Kommunikationsangebote über ihre Internetseiten bereitzustellen. Um den nächsten Schritt zu gehen und Verwaltungsprozesse für das Internet transaktionsfähig zu machen, sind weitere Architekturkomponenten nötig, die die Verbindung zwischen Präsentationsschicht und Fachverfahren herstellen. Die Portalservertechnologie ist eine viel versprechende Möglichkeit, dies zu realisieren.
Um die praktische Nutzbarkeit dieser Technologie für die Anforderungen der öffentlichen Verwaltung zu evaluieren, wurde das Projekt Portal@KomM initiiert, welches die logische Konsequenz der Ergebnisse von Regio@Komm darstellt und die Arbeit inhaltlich weiterführt.
Einerseits sollen in den Verwaltungen Hamm und Münster insgesamt ca. 4 Geschäftsprozesse modelliert und anschließend von der T-Com bzw. T-Systems auf deren Portalserver als Transaktionsdienst implementiert werden.
Parallel dazu sollen im Rahmen einer Begleitforschung der Umsetzungsprozess analysiert und dokumentiert werden, so dass zu Abschluss des Projekts sowohl die Sinnhaftigkeit der Portalservertechnologie an sich als auch die Eignung des konkret eingesetzten Produktes für den angestrebten Zweck bewertet werden kann.
Projektpartner
