Das Projekt Regio@KomM steht für "Realisierung von Electronic Government in Organisationen der Kommunalverwaltungen im Münsterland". Bei der Namensgebung lassen sich ein räumlicher und ein inhaltlicher Bezug zum Projekt herstellen. Der räumliche Bezug ist der zum Münsterland als Projektumfeld. Das Münsterland ist eine Region im Norden Nordrhein-Westfalens und hat insgesamt 1,5 Millionen Einwohner, die sich auf die Kreisstadt Münster als regionales Zentrum sowie 66 weitere Stadt- und Gemeindeverwaltungen in insgesamt 4 Kreisen verteilen.
Die Bezirksregierung Münster als für das Münsterland zuständige höhere Verwaltungsinstanz schlägt strategische Rahmenbedingungen und Richtlinien vor, an denen sich die zugehörigen Verwaltungen orientieren sollten.
Im Jahr 2003 wurde diese Strategie als Projektidee in Gestalt des Projektes Regio@KomM in die Tat umgesetzt und stellt so den inhaltlichen Bezug her. Mit der Bezirksregierung als Schirmherr fanden sich sechs Kommunalverwaltungen (zwei Kreisverwaltungen und vier Stadt- und Gemeindeverwaltungen), ein kommunales Rechenzentrum sowie die Universität Münster, um die Aufgabe „Realisierung von Electronic Government“ zu bearbeiten.
Mit Bezug auf das strategische Münsterlandprogramm bestand das konkrete Ziel darin, elektronische Bürgerdienste zu realisieren, die einen Mehrwert für die Verwaltungen, Unternehmen und Bürger schaffen und langfristig in ein Münsterlandportal eingebaut werden können.
Dem Grundsatz „Organisation vor Technik“ folgend wurden in Hinblick auf das Projektziel folgende Fragestellungen formuliert:
- Welche Geschäftsprozesse kommen zur Realisierung von elektronischen Bürgerdiensten in Frage?
- Wie werden die Prozesse momentan in den verschiedenen Verwaltungen im Münsterland bearbeitet?
- Wie können Idealprozesse bzw. Referenzprozesse aussehen, an denen sich alle Verwaltungen des Münsterlandes orientieren können?
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